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aktuell in Werl

Wie am letzten Dienstag verabredet trafen sich einige vom Klima-Treff an der Basilika mit einigen Plakaten und bezeugten ihren Einsatz für ein besseres Klima.

 
Gemeinsam mit den Tauben um „5 vor 12“ werden wir nun jeden Freitag an dieser Stelle zusammen kommen.



Bei nächsten Mal wird es auch Info-Material geben. Wir freuen uns auf Mitstreiter*innen und angeregte Diskussionen.
Parents For Future in Werl

Nachdem die Bewegung "fridays for future" in Werl nur sehr zögerlich gestartet ist, möchten Eltern einen Beitrag zu diesem brennenden Thema leisten. Es kann und soll die Proteste der Jugendlichen nicht kopieren, sondern es soll ein eigener, Werler Weg gesucht werden, wie das Problem des Klimawandels in unserer Stadt deutlich gemacht werden kann. Das Thema wird von Katja Kurte als so bedrohlich angesehen, dass sie ein Treffen Gleichgesinnter im Café Dreiklang initiiert hat. Dieses Treffen fand am Dienstagabend mit erfreulich starker Beteiligung statt. Der Anzeiger war auch vertreten und berichtete darüber. Wenn Sie (Dich) das Problem der Erderwärmung auch interessiert, ist Deine Mitarbeit willkommen!

Der Werler Diakon Heiner Altewulf hat, durch persönliche Bewegtheit motiviert, bereits an über 70 Tagen um 5 vor 12 einige von seinen weißen Tauben an der Basilika aufsteigen lassen. Es wird allerhöchste Zeit, aber wir hoffen, dass es noch nicht zu spät ist!
Wir begleiten seine Aktion am Freitag.




  

Ein Integratives Klimaschutzkonzept für die Stadt Werl

 
Bündnis90/Die Grünen beantragen die Erstellung eines Integrativen Klimaschutzkonzeptes für die Wallfahrtsstadt Werl.


Begründung:
Die Wissenschaft warnt seit geraumer Zeit vor den Folgen des Klimawandels, der unbestreitbar die Menschen unmittelbar, bzw. mittelbar bedroht und  konsequentes Handeln im gesamten Lebensumfeld -und auch gerade der Kommunen-. erfordert.
  

Die Bundesregierung hat mit dem Klimaschutzplan 2050 ihre anspruchsvollen nationalen Klimaschutzziele bestätigt und weiter präzisiert. Deutschlands Langfristziel ist es, bis zum Jahr 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Damit setzt die Bundesregierung das Ziel des Übereinkommens von Paris um, den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Mittelfristiges Ziel ist das Senken der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 % gegenüber dem Niveau von 1990. (Quelle Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit vom 5. Juni 2019)

Die Dimensionen der Klimafolgen sind durch die Bewegung „Fridays for Future“ -und nun auch mit „Parents for Future“-  bewusst geworden. Dieser Bewegung gebührt unser Dank, sie hat uns alle wachgerüttelt. Es verbleiben laut Wissenschaft 10, höchstens 15 Jahre, bis unumkehrbare Kipppunkte erreicht werden. Größtmögliche Anstrengungen sind zu unternehmen, einen Prozess zu starten, der systematisch die Handlungsfelder auch der Kommunen analysiert, Ziele festlegt und umsetzt. Alle kommunalen Themenfelder wie Mobilität, Bauen, Stadtwerke, Kommunalbetrieb uvm. sind  klimabezogen auszurichten.

Das Thema Klimaschutz ist in der Stadt Werl kein neues, Stadtverwaltung, Bürgerschaft und Unternehmen sind im Klimaschutz aktiv und haben bereits eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt. Zudem engagierten sich mehrere bürgerschaftliche Organisationen wie z.B.die Lokale Agenda 21. Und nun wird auch aus dem „Überparteilichen Raum“ von Frau Katja Kurte ein „Klima-Treff“ ins Leben gerufen. (Der 1. Termin ist am Di, den 9.Juli im Café Dreiklang um 18.oo Uhr, zu dem jede/r eingeladen ist!)

Das individuelle Handeln jedes einzelnen Bürgers ist von immenser Bedeutung; jeder Bürger, jede Bürgerin kann durch sein Konsumverhalten aktiv Einfluss nehmen. Aber allein durch die Bürger*innen sind die Klimaschutzziele nicht zu erreichen!
Ein  entscheidender Aspekt ist jetzt die Schaffung von Strukturen für einen kontinuierlichen Umsetzungsprozess.
Die Erstellung eines Klimaschutzmanagements mit Einstellung eines Klimamanagers/Klimamanagerin ist für die Stadt Werl unabdingbar. Aufgabe wird sein, unserer „schlanken Verwaltung“ Handlungsspielräume zu geben, um  ihren Aufgaben gerecht werden zu können.

Die Zeit drängt, Prioritäten sind  festzulegen, wir können nicht Jahre ins Land gehen lassen, bis wir zur Tat schreiten.







Ratssitzung 27.06.2019
Bündnis90/Grüne
Uwe Jansen

Stellungnahme zum Antrag der SPD zum Klimanotstand

  • Natürlich werden wir dem Antrag zustimmen, aber wir halten solche plakativen Maßnahmen alleine für unzureichend

  • Schon seit 2011 gibt es ein Klimakonzept des Kreises Soest mit abgestimmten Maßnahmen für die einzelnen Kommunen.  Wie ambitioniert und erfolgreich die dort aufgeführten Ideen in Werl umgesetzt wurden, mag jede/r selbst bewerten.

  • Die Initiative zur Ausrufung des Klimanotstands in Kommunen kommen aus der „Fridays for Future“ Bewegung und nicht aus der Politik.


  • Wir wollen uns nicht mit fremden Federn schmücken und freuen uns, das jetzt auch in Werl erste FFF-Aktivitäten entstehen.


  • Wir haben das auch gar nicht nötig, weil wir uns schon seit Jahrzehnten für eine entsprechende Politik einsetzen (Agenda).


  • Wir werden bei anstehenden Beschlüssen im Rat weiterhin Klimaaspekte berücksichtigen, so wie bisher und dort, wo es kurzfristig sinnvoll erscheint, auch konkrete Anträge stellen.


  • Wir werden bei der Aufstellung unseres Kommunalwahlprogramms lokale Maßnahmen gegen den Klimawandel zu einem der Schwerpunkte unseres Kommunalwahlprogramms machen, und wir laden alle interessierten Bürger*innnen, insbesondere der jungen Generation ein, sich zu beteiligen.


  • Wir fordern insbesondere die Vertreter der NIMBY-Bewegung (Not in my backyard) auf, den Widerstand gegen konkrete Projekte in der Nachbarschaft aufzugeben. Ein Windrad in der Nachbarschaft darf nicht länger als Bedrohung der eigenen kleinen Welt bekämpft werden, sondern muss als Beitrag zum Klimaschutz im globalen Zusammenhang gesehen werden.



Die Grünen beschließen auf dem Landesparteitag in Neuss zukunftsweisende Anträge zu Bildung und digitaler Transformation
Vom Kreisverband der Grünen Soest waren mehrere Delegierte, vom Ortsverband Werl war Shahabuddin Miah als Delegierter dabei.
Klare Signale für ein NRW der Zukunft – die Grünen haben am Samstag (15.06.) auf der LDK in Neuss Beschlüsse zur Bildungspolitik und zur digitalen Transformation getroffen. Angesichts des starken Ergebnisses bei der Europawahl und eines neuen Rekords bei der Mitgliederzahl war die Stimmung unter den 284 Delegierten bestens.
In seiner Rede zum Antrag „Selbstbestimmt lernen, selbstbestimmt leben. Bildung für das 21. Jahrhundert“, erklärte Felix Banaszak, Vorsitzender der GRÜNEN NRW:
„Wir brauchen ein Bildungssystem, das die Menschen befähigt, sich auf eine schnell und stetig wandelnde Welt einzustellen. Dazu benötigen unsere Bildungseinrichtungen mehr Freiräume für Selbstbestimmung. Und: Die Einrichtungen mit den größten Herausforderungen müssen auch die größte Unterstützung bekommen.“
Bei einzelnen Gegenstimmen und Enthaltungen nahmen die Delegierten den Antrag an.

Im zweiten Leitantrag des Tages beschäftigten sich die Vertreterinnen und Vertreter der 53 Kreisverbände mit der digitalen Transformation. Bei dessen Einbringung sagte Mona Neubaur, Vorsitzende der GRÜNEN NRW:
„Freiheit muss auch im Digitalen erkämpft werden, um in Selbstbestimmung zu leben. Digitalisierung ist keine Naturgewalt, sie kann, sie muss gestaltet werden. Wir nehmen diese Herausforderung voller Zukunftsmut an. Die Digitalisierung führt zu Verunsicherungen, deshalb müssen öffentliche Unternehmen Taktgeber vor Ort sein – sie können so Stabilisatoren für unsere Gesellschaft sein.“ Dieser Antrag wurde bei wenigen Enthaltungen angenommen.

Zum Auftakt besuchte am Freitag die Bundesvorsitzende der GRÜNEN, Annalena Baerbock, den Parteitag. In ihrer Gastrede dankte Baerbock den Grünen in NRW für den engagierten Europawahlkampf. Sie rief dazu auf, für die Kommunalwahlen in NRW im September 2020 breite Bündnisse mit der Zivilgesellschaft zu bilden. „Gemeinsam als Bündnis zu agieren, das macht uns stärker.“
Anschließend beschlossen die Delegierten weitere Leitanträge zum Klimaschutz und zu Europa.
Die Vorsitzende der Grünen und Mitglied der Globalgreen aus Uganda hat eine super Rede zu der Klimaveränderungsfolge in ihrem Land gehalten. Sie sagte deutlich, dass man gegen die Ausbeutung der Großkonzerne wie Adidas, Shell usw. kämpfen muss. Man solle die kleinen Organisationen mehr unterstützen, da sie direkt vor Ort arbeiten und versuchen, alles gegen die drohende Klimaveränderung zu tun.
S.Miah, Juni 2019
Nach der Europawahl – Grüne Freude                         
 
 
Sonntagabend, den 26.Mai 2019 18.ooUhr – die ersten Ergebnisse flimmern über den Bildschirm, kaum wage ich meinen Augen zu trauen, was da steht. Brille putzen, Ton lauter stellen, dann Jubelruf (Phonstärke ähnlich wie beim Siegtor bei der Fußball-WM).
 
Der GG ist wie die meisten anderen Grünen beim Auszählen der Stimmen; wie die meisten anderen der Partei , die im Werler Raum  verteilt in Wahllokalen gesessen haben.
 
Da greife ich zum Telefon.  Aber auch in anderen Haushalten zeigen sich dieselben Zahlen – also, noch mal Freudenrufe – diesmal gemeinsam mit Kindern und Freund*innen.
 
 
Prima, dass auf der Startseite der Wallfahrtsstadt alle Werler Wahlergebnisse stehen!
 
Bis auf ein paar Stadtgebiete Zuwächse für die Grünen – endlich mal eine Zunahme, über die ich mich aufrichtig freuen kann!! J
 
So finden an diesem Abend sicher einige kleinere private Wahlpartys statt – wunderbar.
 
 
Bündnis 90/Grüne dankt allen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben, das Kreuz an der „richtigen“ Stelle gemacht haben. Lag es am samstäglichen Wahlinfo-Stand – u.A. mit grünem Spargel-  oder an der allgemeinen Stimmung?!
 
 
„Fridays for Future“ – nicht nur die jungen Menschen gehen auf die Straße, machen auf  den Klimawandel aufmerksam, weil sie sich um ihre Zukunft sorgen, wollen die  „Grauen Zellen“ der politischen Kräfte mobilisieren.
 
 
„Es ist fünf vor 12“, weiße Tauben steigen täglich vor der Basilika auf ; auch sie mahnen, dass etwas passieren muss, um eine Wende einzuleiten.
 
 
In Gesprächen am Info-Stand haben wir gemerkt, dass Menschen mit vielen Zuständen hier in Werl unzufrieden sind, selber aktiv werden möchten – aber nicht so recht wissen, wie das laufen soll!?
 
Die Werler Grünen sind offen für Interessierte:
 
„Helft mit, die vielen anstehenden Probleme gemeinsam zu schultern! Jede/r kann etwas Positives leisten!“
 
 
                                                                     KO, Pressesprecherin Bündnis 90/Grüne
  
Die schier unendliche Geschichte der „Boke“ aus der Sicht von KO

Vor gut 37 Jahren zog Fam.Kubath nach Holtum – da war die Boke noch Kreisstraße und in einem ganz ordentlichen Zustand. Da durfte gemäß der StVO sogar noch 100 km/h gefahren werden!!
Nach  einem schweren Unfall mit Todesfolge wurden Schilder mit 70 aufgestellt.
Der –von der Polizei- empfohlene Radfahrweg für Kinder zur nahen Büdericher Grundschule  führte über die Kunibertstraße am Bü-Sportplatz entlang.
Nachdem die Boke nach 1981 „runtergestuft“ wurde zur städt.Verbindung zwischen 2 Ortsteilen,  nahm die Fahrbahn-Qualität stetig ab. Es wurden zur Sanierung einige Stücke mit einer neuen Fahrbahndecke versehen – die auch nach über 15 Jahren noch prima befahrbar sind. Obwohl mir stets versichert wurde, dass „dieser Zustand nicht von Dauer sein könne“!!
In 2008 befand die Kleinkommission (K.Eifler, R. Scheer, Topp, Peukmann, Drees, Nordmann, KO) Straßenbau, dass „Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit einer Instandsetzungsmaßnahme durch eine Baugrunduntersuchung zu prüfen sei“. Dabei sollte auch die Förderfähigkeit einer „verkehrswichtigen innerörtlichen Verbindungsstraße“ mit der Arnsberger Bezirksregierung zu erörtern.
Im selben Jahr erhielt ich eine abschlägige Antwort vom Ordnungsamt bzgl. der Buslinienverlagerung zurück auf die B1. Dadurch wurde die Straße noch mehr abgenutzt – insbesondere an den Banketten.
2012 dann die Nachricht von Herrn Pöpsel im Anzeiger zu lesen:
Boke“.Planungen liegen auf Eis, Stadt hat kein Geld für Straßenbau, die Kosten lägen bei stolzen 570.000 €, abzügl. Förderanteil müsste Werl noch 228.000€ aufbringen – das ginge nicht wegen des Stärkungspaktgesetzes.
Lediglich wurden „Tempo 30“-Straßenschilder mit dem Hinweis auf Straßenschäden aufgestellt.
2014 war in der Haushaltsdebatte von der CDU zu hören, dass das „Boke-Projekt“ aufzuschieben sei- das wurde weder von Grünen, noch der SPD geteilt. Der Holtumer OV Klaus Nordmann wollte -sehr aufgebracht- nicht hinnehmen, dass die CDU aus „wirtschaftlicher Not“ so –ablehnend- handeln müsse.
2015 dann wieder die Debatte „zwischen Schlagloch und Schlaglicht“:
BG-Chef stellt die Sanierung  infrage“, während die SPD mahnt: das sei „Kaputt-Sparen“. 15.000€ sind im Investitionsprogramm eingestellt. Mittlerweile waren die Kosten auf 715.00€ gestiegen. Immer wieder ist es fraglich: muss es  einen Radfahrweg geben – es werden 2 Varianten vorgestellt – die Sprache ist nun von rund 900.000€.  
Im Anz-Bericht aus dem September 2015 wird von einer Pattsituation (wie letzte Woche 2019 im PBU-Ausschuss) berichtet: 7 – 7 pro und contra Sanierungsstart. Von „Spielball und Zankapfel zwischen 2 Parteien“ (CDU und SPD), „Nordmann-Straße“, gar „Wahlbetrug“ ist die Rede. Dann endlich hat eine Holtumerin „die Faxen so dicke“, dass Susanne Beyen-Latak eine Unterschriften-Aktion startet – noch im selben Monat (auch mit KOs Unterstützung). Dabei kommen 554  Unterschriften zusammen, die dem BM im Okt.2015 übergeben werden.
Daraufhin findet am 11.11.15  (keine Karnevalsveranstaltung?!?) eine Bürgerveranstaltung in der Holtumer Schützenhalle statt.

Wir wollen keine Rennstrecke!“ so der Tenor.

KAG-Beiträge seien nicht zu befürchten.
2016 können danach Zuschussanträge gestellt werden, alle Parteien ringen sich zu einem Kompromiss durch. Der Baumbestand solle weitgehend erhalten bleiben, 5,50 m Breite, bei der Markierungen und Bankette überfahren werden dürfen, statt 10 sollen 33 Lampen die „verkehrswichtige Verbindungsstraße“ erhellen.  Die Kosten sind mittlerweile bei 1.050.600€, zu 60 % förderfähig = 465.300 € für Werl.
Am 23.06.2016 im Planungsausschuss gibt es den Beschluss, die Entwurfsplanung zustimmend zur Kenntnis zu nehmen, die Planung weiter zu führen.
Im November 2016 lesen wir:  „Im März 2017 ist die Zustimmung des Regionalrats zu erwarten, mit dem kompletten Förderprogramm“, strahlt L.Pöpsel. Im Haushaltsplan 2017 sind 830.000 € als Investitionsmaßnahme eingestellt.
Juni 2018 schreibt der Anzeiger: “Verwaltung zerstreut die Skepsis der Anlieger“ – Baustart spätestens zu Beginn 2019.
Im Juli 2018 dann der Donnerschlag: Anlieger sollen nun doch die Boke-Sanierung mitbezahlen, die Betroffenen wurden vom BM  darüber informiert, dass sich nach nochmaliger Prüfung die „Sichtweise der Verwaltung“ (nach einer Novellierung aus 2013) geändert habe. Die KAG-Beiträge von wenigen Anliegern lägen somit bei
20 % = 270.000€!!
September 2018 wieder Streit um die KAG-Beiträge zwischen den großen Werler Parteien im PBU-Ausschuss.
Im Dezember 2018 sollen dann die Beiträge im HA runter gesetzt werden, weil die Stadt dazu rechtlich in der Lage ist = „nur“ noch 60.000€ für 11 Anlieger.
Februar 2019 gibt es dann 3 Varianten; der Vollausbau mit allen Lampen schlägt mittlerweile mit 1,32 Mio € zu Buche!! Das ist nun ein Menge Holz, finden vor allem  die Grünen,  die alternativ eine Sanierung mit Tragdeckschicht beantragen = Gesamtkosten (mit Planungskosten!) 334.000€. Da bliebe noch Geld übrig für den auch sehr ramponierten „Alten Hellweg“, der als „Ausweichstrecke“ über Jahre stark abgefahren wurde.
Ganz anders die Straße „Am jüdischen Friedhof“, die 2012 mit einer neuen Fahrbahndecke (über einem Netz) renoviert wurde. Diese Straße ist als einzige für schwere LKW ausgelegt.  Was da funktioniert, hätte schon längst auch die Boke „retten“ können, oder!?
Fazit:  ein Vollausbau (Jahre-lang war nur von Sanierung die Rede!), ist zu teuer, aus Grüner Sicht unnötig, die Lampen stören/töten Insekten (angrenzend ist ein Natur-Schutzgebiet!), die Bäume sollten unbedingt erhalten werden.  Und nicht zuletzt: eine gut ausgebaute Strecke reizt wieder zum (Zu)Schnellfahren! Alle reden vom Klima, Schutz von Mensch und seiner Umwelt – wir handeln ...

KO, im Mai 2019

Auch die Werler Grünen gehen mit einem klaren "JA" zu Europa in den Wahlampf vor Ort. In Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern wollte man die Wichtigkeit der Wahl und des Wählens an sich vermitteln.Klar, dass bei so einer Aktion auch der Spargel, der die Passanten zum kurzen Verweilen ermuntern sollte, so grün wie die Gesinnung der Aktiven Werler Grünen sein musste. Er wird in Büderich angebaut, lokaler Bezug, kurzer Transportweg und absolute Frische sind also gegeben. Die Aktion wird an den nächsten Samstagen fortgeführt.

  
Fukushima 2019 im März-April

Wie ist die Situation in den betroffenen Gebieten in Japan?

In Fukushima hatte sich nach dem schweren Erdbeben und einem Tsunami (mit mehr als 18.000 Toten, andere sprechen von 3.700) im März 2011 das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986 ereignet. Weil das Kühlsystem ausfiel, kam es in drei der sechs Reaktoren zur Kernschmelze. Das Gebiet in einem weiten Umkreis wurde radioaktiv verseucht und unbewohnbar. Es starben viele Tiere in den landwirtschaftlichen Betrieben. Okuma und der angrenzende Ort Futaba sind seitdem Geisterstädte.
Der geschmolzen Brennstoff konnte durch die tödliche Strahlung bisher noch nicht einmal genau lokalisiert werden. In 2 Jahren soll die Bergung beginnen. Die Reaktoren müssen ständig gekühlt werden. Dadurch wird das Grundwasser verseucht und wird mit z.T. aufwändigem Verfahren gefiltert und in Riesentanks zwischengelagert.
Bewohnerinnen und Bewohner können ab 10. April wieder in Teile der Stadt Okuma zurückkehren. Das ist die erste Aufhebung einer Evakuierungsanordnung seit der Atomkatastrophe von Fukushima vor acht Jahren.
Okumas Bürgermeister Toshitsuna Watanabe sagte, nun könne nun der Wiederaufbau in Angriff genommen werden. Einige Gegenden sind nach der Evakuierung wieder „frei gegeben“ worden. Im Februar gab es noch 52.000 Vertriebene – unter ihnen auch viele, die sich weigern zurückzukehren. Einer Umfrage japanischer Medien vom Februar zufolge sind 60 Prozent der Bewohner*innen in der Fukushima-Region allerdings weiterhin besorgt wegen der Verstrahlung.
Schilddrüsenkrebsdiagnosen bei Kindern in Fukushima um mehr als das 38fache zugenommen haben.

Zur Erinnerung an die vielen Opfer und die Mahnung dass die Gefährdung durch Atomkraft gegenwärtig bleibt, Alternativen Energien der eindeutige Vorrang gegeben werden muss, spenden die Werler Grünen einen neuen Baum.
Grüne Bestandsaufnahme im Frühjahr 2019

Klimawandel
Extremwettersituationen
Artenschwund: in den letzten drei Jahrzehnten 75%
Gift in unseren Nahrungsmitteln
Flächenversiegelung in rasantem Tempo
Ziele aus dem Pariser Weltklimavertrag verfehlt!

Mit solchen und weiteren Schreckensmeldungen werden wir in den Medien tagtäglich konfrontiert.
Der Witterungsverlauf des Jahres 2018 hat große Teile der Bevölkerung
verschreckt und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.  
Die meisten von uns haben begriffen, dass der menschengemachte Klimawandel kaum aufzuhalten ist, wenn die Menschheit nicht zu einem achtsameren Umgang mit unserer Erde und unserem direkten Umfeld gelangt.

Die globalen Herausforderungen machen auch vor nationalen Grenzen nicht Halt und fordern uns auch vor Ort heraus.
Deutschland hinkt seinen selbstgesetzten Klimazielen gewaltig hinterher. Die
Politik des Ex-Klimavorreiters ist unterirdisch. Es ist erfrischend zu sehen,  dass eine neue Bewegung Jugendlicher unter dem Slogan „Friday for Future“ in vielen deutschen Städten entstanden ist. Die Jugendlichen werden auf ihren  Demonstrationen nicht locker lassen und nachhaltig politischen Druck auf die Verantwortlichen machen.

Jeder Mensch jeden Alters muss sich folgende Fragen beantworten:
Worin liegen die Ursachen der Klimakrise?
Können wir in unserem privaten Umfeld dieser Entwicklung etwas entgegensetzen?
Wie wollen wir in Zukunft leben?
Wie viel „Natur“ kann der Mensch ertragen?
Mit welchen Maßnahmen können wir dem akuten Insektensterben begegnen, die den Artenreichtum und die Vielfalt unserer Kulturlandschaft fördern und bewahren?

Das Sterben der Insekten hat dramatische Ausmaße angenommen. In Deutschland gibt es 75% weniger Insekten als noch vor ca. 30 Jahren.
Insekten sind von lebenswichtiger Bedeutung für die globalen Systeme. 70 % der Tierarten sind Insekten.
Für den Erhalt der weltweiten Artenvielfalt sind sie unersetzlich. Sie bilden die Grundlage eines komplexen Nahrungsnetzes. Sie dienen Spinnen, Vögeln, Reptilien, Amphibien und Säugetieren als Nahrungsquelle. Auch im Boden befördern sie den Nährstoffkreislauf sowie die Humusbildung, sogar in Gewässern die Selbstreinigung des Wassers.
Für den Menschen leisten sie die Bestäubung der Blüten vieler Nutzpflanzen und sind so für die Ernährung von zentraler Bedeutung. Zwei Hauptgründe für das rasante Artensterben wurden auf wissenschaftlicher Grundlage identifiziert:
Der Klimawandel und die intensive Landwirtschaft. Das z.Z. häufig in der Landwirtschaft, aber auch in Privatgärten verwendete Totalherbizid Glyphosat ist hoch umstritten und steht im Verdacht, beim Menschen Krebs auszulösen. Wo es ausgebracht wird (in Deutschland ca.5000 t jährlich), wächst keine Blühpflanze, kein Gras, Kraut oder Moos mehr. Im letzten Jahr wurden insgesamt 100 000 t „Pflanzenschutzmittel“ verkauft.
In den vergangenen 60 Jahren hat der Wildkräuterbestand auf deutschen Äckern um 95% abgenommen. Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, in öffentlichen Räumen  und in den Privatgärten muss radikal reduziert werden. Deutschland soll dem Vorbild Frankreichs folgen und auf nationaler Ebene alle Möglichkeiten ausschöpfen, Glyphosat und andere Biozide von den Äckern,  Gärten und Plätzen zu verbannen.
In den USA verurteilte aktuell ein Gericht die Bayer-Tochter Monsanto auf eine
Schadensersatzzahlung von 80 Mio. Dollar wegen eines Krebsfalles aufgrund der Verwendung des glyphosathaltigen Totalherbizids „Roundup“.
Enttäuschend für uns ist die zögerliche Politik der Bundes-Landwirtschaftsministerin, die unlängst erneut 18 Insekten- und Pflanzengifte
wider alle Vernunft zugelassen hat.
Die Förderung und Ausweitung des Ökolandbaus kann einen Weg aus der Sackgasse  der industriellen Landwirtschaft zeigen.
Auch die Landwirtschaft und die Produktion von natürlichen Lebensmitteln hängt wesentlich von der Artenvielfalt ab. Insekten brauchen Lebensräume in der Agrarlandschaft in Form von Hecke,  Blühstreifen und artenreichen Wiesen, Anlage von Streuobstwiesen sowie Flächenstilllegungen .
Jedes Fleckchen Grün  bindet Kohlendioxid und ist deshalb für Mensch und Tier so enorm wertvoll.
Kein Garten und Balkon, kein Wegrand, kein Platz ist zu klein für eine optimale Bepflanzung.
Vor allem Bäume filtern die belastete Luft und spenden Schatten, Kühle und Feuchtigkeit.
Insektenfreundliche Vorgärten statt „Steinwüsten.“
Vielfalt statt Monokultur!!
Landwirte in Baden-Würtemberg haben mit ihrem Projekt „Biodiversität für Biogasanlagen“ bewiesen, wie Biomasse ökolgisch sinnvoll erzeugt werden kann:
-  Ausgewählte mehrjährige Wildpflanzen blühen in Zeiten, in denen Bienen und                 Insekten viele Blüten brauchen,
-  die Stängel sollen im Winter als Unterschlupf für Insekten dienen,
-  auf den Flächen gibt es weniger Erosion, weil ganzjährig bedeckt,
-  Pflanzengifte sind nicht notwendig,
-  es muss weniger gedüngt werden,
-  Wildpflanzen brauchen weniger Arbeit,
  Insekten, Hummeln und Feldlerchen …kommen zurück.



Nachruf auf Elisabeth Dülberg, geb. Luig
geb. 2.Febr.1980 – gest. 12.März 2019
   

Am 12.März 2019 ist unser langjähriges Grünen-Mitglied nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Als jüngste Sprecherin des Grünen Ortsverbandes hatte Elisabeth vor allem junge Menschen in unsere Aktionen eingebunden. Beim „School´s Out-Day“ sorgte sie z.B. für einen Falafel-Stand, um gegen den Würstchen(grill)Trend einen -delikaten- fleischlosen Schwerpunkt zu setzen. Im Werler Kulturbahnhof organisierte Elisabeth Rockkonzerte. Als Lehrerin am Helmholtz-Gymnasium in Dortmund, war sie bei Schülerinnen und Schülern sowie im Kollegium sehr beliebt. Sie heiratete „Shorty“ Dülberg und wohnte bis zu ihrem Tode im Elternhaus in Werl. Wir sind sehr traurig, dass wir mit Elisabeth eine solch liebenswerte junge Frau verloren haben!




 




Schlanke Verwaltung = Verschleppung von dringenden Werler Projekten??

Heute war es wieder mal im Anzeiger zu lesen, wie bei einem geplanten Projekt „Hopfen und Malz“ verloren geht. „Veltins“ wird  wegen diverser Schwierigkeiten nicht in Werl einen neuen Standpunkt gründen.
Auch der Neubau der Walburgisschule scheint sich eher mit der Geschwindigkeit einer Schnecke zu „verwirklichen“- wobei diese sicher das Rennen gewinnen würde.
Und wieder mal die „Unendliche Geschichte“ der Boke. Seit vielen Jahren wurde immer wieder auf die „Unmöglichkeit“ eines Auftrags einer einfachen, dünnen Straßendecke abgehoben, obwohl die „so genannten Provisorien“ mittlerweile viele Jahre halten.
ALLE Betroffenen wollen eine ordentliche neue Straße - und zwar schnellstmöglich!
Ob dieser Ausbau nun "mit allen Schikanen" ausgeführt werden muss, um die Förderung zu bekommen, sei dahin gestellt! Wäre die Verwaltung den etwas bescheideneren Forderungen bereits vor Jahren gefolgt, wäre die Straße längst wieder ohne Schwierigkeiten von allen benutzbar. Durch die zeitliche Verzögerung wurden die Planung und der Ausbau immer teurer.
Wurden  die Sorgen und Nöte der Menschen nicht ernst genommen?!

Die SPD  legt sich nun fest und wünscht den Vollausbau der Boke.  Das hört sich gut an, ein überfälliger Missstand würde endlich beseitigt. Oberflächlich betrachtet kann die SPD mit dieser Forderung nichts (bei der Wählerschaft) falsch machen, oder!?
Der Nachteil: dieser Ausbau würde durch die nötige Komplett-Sperrung viel länger dauern und dazu auch noch viel teurer werden!
Die Grünen haben in ihrem Antrag im Planungs-,Bau- und Umweltausschuss auf einfache Instandsetzung genau darauf aufmerksam gemacht. Die Boke ist eine der schlechtesten Verbindungsstraßen im Stadtgebiet und muss schnellstens in Ordnung gebracht werden - aber bitte mit Augenmaß und nicht als teurer Vollausbau. Unsere Stadt steckt schließlich immer noch in der Haushaltssicherung!

Zwar gibt es 700 000 €uro Fördergelder von der Bezirksregierung,
aber der Anteil der Stadt  würde dabei immer noch  mindestens 560.000 Euro  betragen.
Bei dem Grünen Antrag -Deckensanierung – entstünden Kosten von 250 000 Euro.
94.000 für bereits erfolgte Gutachten und Ingenieurleistungen müssen leider auf jeden Fall bezahlt werden.
Es gäbe aber ganz sicher keine Klagen wegen der KAG Beiträge!

Und besonders wichtig:  Fördergelder sind Steuergelder  und werden von ALLEN bezahlt!

Stellungnahme der Werler Grünen zur Walburgisschule

Den Schulstandort Werl stärken!

Tugenden wie Vertrauen und Verlässlichkeit besitzen für viele Menschen in heutigen Zeiten einen hohen Stellenwert, nicht zuletzt, da der Vertrauensverlust gegenüber den Entscheidungsträgern auf dem politischem Parkett zunimmt. Die Werler Bürgerinnen und Bürger wären da keine Ausnahme für einen solchen Verlust nach dem Spiel mit den Plänen zur Walburgisschule.
Die Rede ist von einem erneuten Abwägen und Prüfen der Pläne für die Walburgisschule, auf der Suche nach einer angemessenen Lösung, dem goldenen Mittelweg. Denn nun rückt die Einbeziehung der Paul-Gerhardt-Schule wieder ins Licht der Planungen, geht es nach den Wünschen der Werler CDU, ließe sich die Stadt diese sogar 2-3 Millionen Euro kosten. Die vermeintliche Ansiedelung einer vom Kreis geforderten Kita als auslösendes Moment soll nun den erneuten Prozess des Prüfens wieder in Gang setzen. Dabei ist der Kompromiss längst gefunden und beschieden worden.
Im November 2016 stellte das Architekturbüro Weicken eine Machbarkeitsstudie für die Raumplanungen einer neuen Walburgisschule im Schul-Ausschuss vor. Die Empfehlung der Experten, der die Werler Politik folgte, war eindeutig. Eine neue Schule auf dem jetzigen Gelände der Walburgisschule sollte es sein, das Gebäude der Paul-Gerhardt-Schule wurde schon zum damaligen Zeitpunkt über Entwurfsfassungen ausgeschlossen. Ein Schadstoffkataster wurde dementsprechend nicht in Auftrag gegeben. Am 26.04.2018 beschloss der Rat der Stadt Werl den grundsätzlichen Um- und Neubau der Walburgisschule gemäß den Empfehlungen - vor allem auch unter den Aspekten des Denkmalschutzes. Jahre für Experten-Planungen, Abwägungen und das Setzen von Prioritäten sind ins Land gegangen und sollen nun einfach verpuffen, für erneute Gedanken und Rechenspiele, die auf Mutmaßungen über etwaige Fördermittel beruhen? Dem Gebäude der Paul-Gerhardt-Schule nur in Verbindung mit der Walburgisschule eine Zukunft einzuräumen, entspricht einer sehr verengten und pessimistischen Sicht auf die Entwicklungsmöglichkeit des Standortes, zumal bisher noch kein Denkmalschutz für das Gebäude vorliegt. Weiterhin ist die Ansiedelung der Kita bisher noch nicht beschlossen und nicht auf das Areal der Walburgisschule beschränkt. Angesichts der bereits bestehenden massiven Verkehrsbelastungen im Bereich der Grundschule, ist es geboten, eine Dezentralisierung des Standortes für Bildungseinrichtungen in den Blick zu nehmen. Einem Rückschritt, wie dargestellt, treten die Werler Grünen entschieden und mit aller Deutlichkeit entgegen. Schließlich wird über eine Schule gestritten, in der auch heute schon Werler Kinder und Bürgerinnen und Bürger lernen und arbeiten, bis dato unter den Auswüchsen eines jahrelangen Investitionsstaus. Diese Menschen gilt es ebenso wenig aus dem Blick zu verlieren und vielmehr noch viel stärker zu berücksichtigen, besonders in Bezug auf politische Entscheidungen. Aufgabe des Schulausschusses ist es den Schulstandort Werl zu stärken, dessen sollten man sich wieder bewusst werden, auch um verloren gegangenes Vertrauen wieder zurück zu gewinnen!

02.Februar 2019
Christian Zahedi  und Bettina Koch – Mitglieder im Schulausschuss für Bündnis90/Grüne

  
Bündnis90/Die Grünen beantragen eine Sonderratssitzung zum Thema Walburgisgrundschule


Sehr geehrter Herr Bürgermeister.

Bündnis90/Die Grünen beantragen diese Sondersitzung unter dem Eindruck des SchulA vom 22.01.2019. In diesem wurde das beschlossenen Verfahren zur Errichtung des Schulkomplexes komplett in Frage gestellt.

Der SchulA hat keine Beschlüsse gefasst, aber der Verwaltung mannigfache Aufgaben beschert, die unnötig und vor allem den mühsam erreichten Prozess zur Errichtung des Schulkomplexes in Frage stellen. Einzig die Sorge um die Kosten der Maßnahme rechtfertigen die erlebte Diskussion.

Inhaltlich aber existiert ein Ratsbeschluss vom 26.04.2018, die Schulbaumaßnahme auf dem Gelände der Walburgisschule durchzuführen, die Kostenabwägung ist längst erfolgt.
Abstimmungsergebnis 32 Ja-Stimmen, 6 Enthaltungen.
Will die Politik des SchulA wirklich die erzielten Abstimmungen noch einmal in Frage stellen?
Die Planungen des Projektsteuerers im Auftrag des Rates sind weit fortgeschritten. Jetzt, diese Planungen in Grund sächlichen neu zu denken heißt, die Gesamtplanung in Zweifel ziehen und weitere Jahre verlieren/auf die Verwirklichung der Maßnahme warten. Das ist unzumutbar für alle Beteiligten.

Das Bild von Verwaltung und Politik in der Öffentlichkeit als zaudernd und unzuverlässig folgt auf dem Fuße.

Politik hat eine Bringschuld gegenüber den Schülern und Eltern unserer Stadt.  
Der Rat möge daher beschließen, dass er an der abgestimmten Planung zur Walburgisschule festhält.

Alle Arbeitskraft der Verwaltung und der Projektplaner sind auf die zügige Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Schulte
Bündnis90/Grüne






Der Baum hat seinen Platz gefunden!

Heute hat der Bürgermeister seinen Geburtstagsbaum besucht, den die Werler Grünen ihm zum Geburtstag geschenkt hatten.
Am Eingang zum Kurpark wird er künftig die Besucher*innen begrüßen.
Der Park bietet  schon mehrere dendrologische Höhepunkte. Wenn unser kleiner Baum ordentlich wächst, kann er vielleicht in Zukunft dazugehören?!
Für Interessierte hat der Werler Umweltbeauftragte, Herr Andreas Pradel, einen Führer über den Kurpark verfasst, in dem die Bäume mit Standortangabe beschrieben sind.
Bürgermeister Michael Grossmann wird
70 Jahre alt!
Die Werler Grünen gratulieren ihm zu diesem besonderen Geburtstag und übergeben einen stattlichen Baum. Der Crataegus lavallei ist ein schönblütiger Baum, der im Herbst auch sehr schmückende rote Früchte zeigt. Er gilt als  winterhart und industriefest - also ein Baum, der in Werl auf jeden Fall eine Zukunft hat. Der BM hat sich mit einem kleinen Umtrunk bedankt. Wenn man  in der Sache auch manchmal nicht derselben Meinung ist, vereint doch die Bemühung von Verwaltung und Politik um diese gute Zukunft der Stadt.



Am Samstag treffen sich die Grünen ab 10:00 Uhr im Café Dreiklang.
Was dort geschehen wird, das liegt an Euch.
Auf jeden Fall gbt es Kaffee und Gesellschaft von Gleichgesinnten.

Bündnis90/Die Grünen möchten über die Planungen zum Bau der Walburgisschule informiert sein und sich mit ihren Vorstellungen einbringen.
Seit der Vorstellung eines Raumkonzeptes haben wir keine Informationen über den Planungstand erhalten. Bei einem Projekt dieser Größenordnung möchten wir  informiert sein!
Wir möchten kein Gesamtpaket vorgestellt bekommen,das dann aus Zeitgründen nicht mehr aufgeschnürrt werden kann.

Daraus ergeben sich folgende Fragen:

1. Wann beabsichtigen sie die Ausschüsse und den Rat über die aktuellen Planungen zu informieren?
2. Existiert ein Energiekonzept?
3. Wie ist der Dämmstandard?
4. Erläutern sie bitte die frühzeitigen Beteiligungsmöglichkeiten der Politik auf der Zeitschiene.


Es wird um schriftliche und mündliche Beantwortung der Fragen in den Ausschüssen gebeten.





Mit freundlichen Grüßen

Thomas Schulte
Bündnis90/Die Grünen Werl




FOC - Klarheit

Freude kommt bei vielen auf, keine Schadenfreude.
Wie die Stadtverwaltung so borniert sein konnte, nach der in ihrer Aussage doch mehr als  deutlichen Entscheidung aus Arnsberg noch zu zweifeln -und bei dem Kostenrisiko- in die zweite Instanz zu gehen, kann man nicht nachvollziehen. Wer das beschlossen hat, sollte angesichts der absolut gegen Null tendierenden Erfolgsaussicht die Verfahrenskosten an die Stadt erstatten.
Das Wohlergehen der Stadt Werl hatten die Befürworter des FOC wohl nie so recht im Sinn. Wer die Innenstadt betrachtet und sich dann ein FOC vor den Toren wünscht, denkt sicher in 1.Linie ans eigene Einkaufsvergnügen. Die Grünen werden ihre Bedenken nicht komplett wiederholen, aber katastrophale Umweltsünden, eine ausblutende Innenstadt, zunehmender Verkehr und noch nicht mal in Werl verbleibende Steuern – der Investor versteuert schließlich auswärts -- sind schon ein starkes Stück an Fehleinschätzung.

7 Jahre müht sich die Stadtverwaltung um die Genehmigung des FOC vor den Toren der Stadt
7 Jahre Unklarheit für mögliche Investoren/Ladenansiedlungen in der Werler Innenstadt
7 Jahre geht die Innenstadt den Bach runter, überall Leerstände
7 Jahre ohne auf den Hinweis des Investors Neinver zu reagieren, dass wenn das FOC gebaut wird, mindestens 2 Schuhläden und ein Bekleidungsgeschäft pleite  gehen.
7 Jahre mit der einzigen Idee einer Art „Bimmelbahn“ vom FOC zur Innenstadt zu gelangen
7 Jahre Arbeitskraft verschwendet, die an anderer Stelle dringend gebraucht würde,
(z.B. mehr Raum für Fahrradwege, Schulbauten, Erholung und Nutzung/Einsatz von Alternativer Energie)

Es geht doch auch positiv, wie man an der Nachbarstadt Neheim sehen kann.
Wenn es dafür nicht schon zu spät ist, wie gesagt 7Jahre zu spät.

Shahabuddin Miah,
OV-Sprecher der Grünen 22.Nov.2018


Endlich mal eine gute Nachricht für die gesamte Stadt!
 
Nicht nur, dass eines der Filetstücke im Grünen von Werl der Erholung von vielen Menschen weiterhin zur Verfügung steht, sondern es bleiben uns allen auch viele negative Emissionen - wie z.B. zunehmender Autoverkehr erspart.
   
Bündnis 90/Grüne-OV-Werl freut sich natürlich, weil die Grünen die einzigen waren (die damalige Partei der Piraten, die nun unter ner anderen Flagge segelt, gibt´s ja nicht mehr!), die vehement GEGEN das FOC plädiert hatten und immer wieder auf die negativen Folgen schon im gesamten Verhandlungsverlauf hinwiesen. Es wurde vor einigen Jahren eine Petition eingerichtet, die leider nicht die nötige Menge an Unterschriften erbrachte. Nun bietet sich angesichts der gesicherten Ablehnung des Projektes (DER Jahrhundertflopp!!!) eine neue Chance für Neuansiedlungen von Geschäften in der vereinsamten Innenstadt von Werl!!
 


 
Pressemitteilung von Bündnis90/Die Grünen zur PBUA Sitzung vom 6.11.2018
Peinlicher geht es (n)immer! Zur Leitung der PBUA Sitzung durch Herrn Eifler.

Ja, was war das denn für eine peinliche Planungs-,Bau- und Umwelt-Ausschusssitzung?
Da meint der Vorsitzende Klaus Eifler enttäuscht zu sein von den Grünen, weil sie der BUND Initiative “Pestizidfreie Kommune” beitreten möchten.
Enttäuscht als Sitzungsleiter, au weia!

Ich habe in der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Werl unter §7 Vorsitz Abs 2 gefunden, wie die Leitung einer Sitzung auszusehen hat.
Dort steht eindeutig, dass der Vorsitzende die Sitzung sachlich und unparteiisch zu leiten hat, und da spielt er den Enttäuschten, ergreift als erstes das Wort. Ein CDU-Vorsitzender und Sitzungsleiter, der nicht souverän seinem Amt nachkommt, ist schlicht ungeeignet für diese Position. Er hat die Sitzung zu eröffnen, den Rednern das Wort zu erteilen und darauf zu achten, dass sich grob gesagt “niemand daneben benimmt”. Das ist nicht immer einfach, aber durchaus erlernbar an der souveränen Sitzungsleitung des Bürgermeisters.
Leider kann der Vorsitzende sich nicht selbst zur Ordnung rufen. Peinlicher geht es (n)immer.

Und ein Wort zum Antrag:
Was ist schlecht daran “Pestizidfreie Kommune” zu werden?
Was ist verwerflich daran, die Umwelt zu schützen?
Das Spritzen von Glyphosat ist eine der Hauptursachen für den Rückgang von 75% der Insektenwelt. Nachzulesen auf Seite 1 des Leitartikels des Soester Anzeigers vom 08.11.2018.
Im Werler Teil weisen die Landwirte jegliche Schuld von sich und fühlen sich in ihrer Ehre verletzt. Ja was denn nun?!
Tut mir leid, liebe Pestizidverteiler, tut mir leid Massentierzüchter. Ihr seid Teil der Umweltzerstörung, der Nitratverschmutzung im Trinkwasser und des Insektensterbens.
Außerdem entgeht den aufmerksamen Leserinnen und Lesern nicht, dass der Beitritt zur BUND-Aktion mit der Landwirtschaft erst mal nichts zu tun hatte; es ging zunächst um die Stadt Werl, den KBW und den Friedhof. Was die Landwirte tun, müssen sie mit ihrem Gewissen vereinbaren. Allein die Stadtverwaltung Werl ist vorbildlich, und diese hat ohne Probleme auch ohne die Bedenkenträger die Aufnahme in den Kreis der Fortschrittlichen geschafft.

Wohin führt ein „weiter so“ wohin liebe Bedenkenträger? Haben wir dann bald keinerlei Insekten mehr?
Da ist der Beitritt zur BUND-Aktion nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.   Der Stadtverwaltung Werl sage ich Danke.

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